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Coupons

Mit Coupons kannst Du Deinen Kunden im Checkout gezielte Rabatte und Aktionen anbieten – zum Beispiel prozentuale Nachlässe, feste Beträge oder zeitlich begrenzte Promotionen. Auf dieser Seite erfährst Du, wie Coupons in der Shop-Erweiterung angelegt, konfiguriert und im Bestellprozess eingelöst werden können. Außerdem zeigen wir Dir, welche Einstellungen für Gültigkeit, Bedingungen und Anwendung im Warenkorb wichtig sind.

Backend-CreationList.png

Beispiel: Coupon „Dauerbrenner 10%“

Dieser Coupon gewährt einen prozentualen Rabatt von 10 % auf den Warenkorb und kann im Checkout über den Code dauerbrenner_10percent eingelöst werden.

Backend-CreationEdit.png

Konfiguration im Überblick:

  • Code: dauerbrenner_10percent
    • Eindeutiger Code, den der Kunde im Checkout eingibt.
  • Label: Dauerbrenner 10%
    • Bezeichnung des Coupons im Backend und für deine Identifizierung gedacht.
  • Label in frontend: Dauerbrenner 10%
    • Bezeichnung des Coupons im Frontend für den Kunden.
  • Typ: Prozent-Rabatt
    • Der Coupon reduziert den Bestellwert prozentual (alternativ kann auch ein fester Betrag eingestellt werden).
  • Wert in Prozent: 10,00 %
    • Beim Einlösen werden 10 % Rabatt auf den anwendbaren Warenkorbwert berechnet.
  • Mindestbestellwert: 100,00 €
    • Der Coupon kann nur eingelöst werden, wenn der Mindestbestellwert von 100 € erreicht wurde.
  • Start / Stop: leer
    • Es ist kein Start- oder Enddatum definiert. Der Coupon ist damit zeitlich nicht eingeschränkt (sofern nicht anderweitig deaktiviert).
  • One time: aktiviert
    • Der Coupon ist auf eine einmalige Nutzung beschränkt. Ein Rabatt-Code mit deaktiviertem One time könnte bspw. für einen XMAS-Rabatt verwendet werden, welcher in einem Newsletter an viele Kunden geschickt wird.
  • Used:
    • Diese Checkbox wird aktiviert, sobald der Rabatt-Code eingelöst wurde. Danach ist dieser nicht mehr auf einem Warenkorb anwendbar.

Verhalten im Checkout: Gibt ein Kunde im Checkout den Code dauerbrenner_10percent ein, wird ein Rabatt von 10 % auf den Warenkorb angewendet wenn sein Warenkorbwert 100 € übersteigt. Da keine zeitliche Begrenzung besteht, ist der Coupon grundsätzlich jederzeit nutzbar.

Erstellungsassistent für Coupons

Mit dem Creation Wizard kannst Du mehrere Coupon-Codes in einem Schritt automatisch erzeugen. Das ist besonders praktisch für Kampagnen, Newsletter-Aktionen, saisonale Rabatte oder individuelle Gutscheinserien.

Die Codes werden anhand eines frei definierbaren Musters erzeugt und direkt mit den gewünschten Coupon-Einstellungen (z. B. Typ, Wert, Mindestbestellwert, Zeitraum) angelegt.

Backend-CreationWizard.png

Felder im Creation Wizard:

Creation wizard

  • Quantity
    • Anzahl der Coupon-Codes, die erzeugt werden sollen.
    • Beispiel: 1
  • Label (Frontend)
    • Öffentliche Bezeichnung des Coupons, die im Frontend angezeigt werden kann.
    • Beispiel: Weihnachtsaktion 2026
  • Label (Backend)
    • Interne Bezeichnung des Coupons für die Verwaltung im Backend. Dieses Feld hilft Dir, Coupon-Serien oder Kampagnen leichter zu organisieren.
    • Beispiel: XMAS 2026 - Influencer Kampagne
  • Pattern
    • Muster zur automatischen Erzeugung der Coupon-Codes.
    • Beispiel:
      • XMAS-2026-%A%A%N%N könnte XMAS-2026-QP47 ergeben
    • Der feste Text bleibt erhalten, Platzhalter werden automatisch ersetzt.
    • Ersetzungen (Replacements):
      • %A = zufälliger Großbuchstabe
      • %N = zufällige Zahl
      • %X = zufälliges alphanumerisches Zeichen (Großbuchstabe oder Zahl)

        Achte darauf, dass genügend Platzhalter verwendet werden, damit die gewünschte Anzahl an eindeutigen Codes erzeugt werden kann.

  • Type
    • Legt die Art des Coupons fest z. B.:
      • Fixed value (fester Rabattbetrag)
      • Percent value (prozentualer Rabatt)
  • Value
    • Wert des Coupons entsprechend dem gewählten Typ.
      • Bei Fixed value: fester Rabattbetrag
      • Bei Percent value: prozentualer Rabattwert
    • Beispiel: 10 (je nach Typ z. B. 10 € oder 10 %)
  • Minimum order value (in Euro)
    • Mindestbestellwert, ab dem der Coupon eingelöst werden kann.
    • Beispiel: 0
    • Der Coupon ist ohne Mindestbestellwert gültig.
  • Period
    • Definiert den Gültigkeitszeitraum des Coupons.
    • From: Startdatum / Startzeit der Gültigkeit.
    • To: Enddatum / Endzeit der Gültigkeit.
    • Wenn kein Zeitraum gesetzt ist, ist der Coupon zeitlich nicht eingeschränkt (sofern er nicht anderweitig deaktiviert wird).
  • One time
    • Wenn aktiviert, kann der Coupon nur einmal eingelöst werden.
  • Unmistakable
    • Wenn aktiviert, werden bei der Code-Erzeugung leicht verwechselbare Zeichen ausgeschlossen:
    • %A* ohne I und O
    • %N ohne 0 und 1
    • Dadurch werden die Codes besser lesbar und Tippfehler im Checkout reduziert.

Beispiel-Konfiguration:

  • Quantity: 100
  • Label (Frontend): Weihnachtsrabatt
  • Label (Backend): XMAS 2026 Batch A
  • Pattern: XMAS-2026-%A%A%N%N
  • Type: Percent value
  • Value: 10
  • Minimum order value: 50
  • Period: 01.12.2026 bis 24.12.2026
  • One time: aktiviert
  • Unmistakable: aktiviert

Ergebnis: Es werden 100 eindeutige Coupon-Codes für eine Weihnachtsaktion erzeugt.

Tipps für den Einsatz von Coupons

Im Allgemeinen empfiehlt es sich, immer ein Ablaufdatum für einen Coupon festzulegen.

Szenario: Ein Rabatt-Code, der über einen Zeitraum immer weniger Rabatt hat.

Du richtest einfach einen Rabatt-Code Datensatz je Zeitraum ein, mit dem gleichen Code, aber unterschiedlichen Rabatt-Werten.

Uid Code One time Start time End time Rabatt
1 EarlyAccess2026 no 2026-01-01 - 10:00 2026-01-10 - 10:00 30%
2 EarlyAccess2026 no 2026-01-10 - 10:00 2026-01-20 - 10:00 20%
3 EarlyAccess2026 no 2026-01-20 - 10:00 2026-01-31 - 10:00 10%

So hast Du einen Coupon-Code, der immer weniger Rabatt hat, je näher Du einen bestimmten Zeitpunkt kommst.

Weitere Tipps für Coupons

  • Eindeutige Backend-Labels pro Kampagne verwenden
    • Nutze klare Namensmuster wie XMAS 2026 - Newsletter - Batch A oder Launch Q2 - Influencer.
    • Erleichtert spätere Auswertung, Support und Aufräumen.
  • Frontend-Label bewusst einfach halten
    • Im Frontend lieber kurze, verständliche Namen wie Weihnachtsrabatt statt interner Kampagnennamen anzeigen.
    • Das wirkt professioneller und vermeidet Verwirrung.
  • Coupons standardmäßig zeitlich begrenzen
    • Auch bei „dauerhaften“ Aktionen lieber einen Zeitraum setzen.
    • Verhindert, dass alte Kampagnen-Codes Monate später noch funktionieren.
  • Mindestbestellwert gezielt einsetzen
    • Nutze Mindestbestellwerte, um Rabatte wirtschaftlich sinnvoll zu halten.
    • Beispiel: 10 % ab 50 € statt pauschal auf Kleinstbestellungen.
  • „One time“ für öffentliche Aktionen kritisch prüfen
    • Bei öffentlich geteilten Codes (z. B. Social Media) ist „One time“ oft ungeeignet.
    • Besser für individuelle Einzelcodes / Exklusivaktionen verwenden.
  • Für Massenaktionen lieber viele Einzelcodes statt ein Shared Code
    • Ein gemeinsamer Code (SUMMER10) ist einfach, aber schlecht messbar.
    • Einzelcodes pro Kanal/Partner machen Tracking und Missbrauchskontrolle leichter.
  • Pattern mit ausreichender Kombinationstiefe wählen
    • Zu kurze Patterns führen schnell zu Kollisionen.
    • Beispiel: %N%N = nur 100 Kombinationen → für größere Kampagnen ungeeignet.
  • „Unmistakable“ bei manueller Eingabe aktivieren
    • Besonders sinnvoll für Codes aus Flyern, Screenshots, Social Posts oder Telefon-Support.
    • Reduziert Tippfehler (0/O, 1/I) deutlich.
  • Code-Struktur an Kampagne koppeln
    • Präfixe wie XMAS-, BF-, WELCOME- helfen bei Support, Debugging und Reporting.
    • Beispiel: WELCOME-%A%A%N%N%N
  • Pro Kanal eigene Code-Serien verwenden
    • Statt eines einzigen Codes besser getrennte Serien:
      • Newsletter
      • LinkedIn
      • Partner A
      • Partner B
    • So siehst Du besser, welcher Kanal funktioniert.
  • Rabattwert und Zeitraum zusammen planen
    • Höherer Rabatt = kürzerer Zeitraum
    • Niedrigerer Rabatt = längerer Zeitraum
    • Das erhöht Conversion-Druck ohne dauerhaft Marge zu verlieren.
  • Coupon vor Kampagnenstart immer testweise im Checkout prüfen
    • Teste mindestens:
      • gültiger Code
      • ungültiger Code
      • Mindestbestellwert nicht erreicht
      • Zeitraum noch nicht aktiv / abgelaufen
      • Kombination mit Versandkosten / Steuern
  • Coupons nicht nur für Rabatt nutzen
    • Auch sinnvoll für:
      • kostenlose Lieferung
      • Partner-/Mitarbeiteraktionen
      • Reaktivierung inaktiver Kunden
      • Messe-/Event-Codes
      • Entschädigung bei Problemen (Kulanz)
  • Ablaufdaten bewusst mit Uhrzeit setzen
    • Nicht nur Datum, sondern exakte Uhrzeit definieren (z. B. 23:59).
    • Verhindert Missverständnisse am letzten Aktionstag.
  • Alte Coupon-Serien regelmäßig bereinigen
    • Abgelaufene oder verbrauchte Coupons archivieren/kennzeichnen.
    • Hält Backend-Listen übersichtlich.
  • Rabatte wirtschaftlich gegen Versandkosten prüfen
    • Besonders bei niedrigen Warenkörben kann ein Coupon + günstiger Versand die Marge stark drücken.
    • Daher Coupon-Regeln und Versandlogik immer zusammen betrachten.
  • Für wiederkehrende Aktionen Vorlagen verwenden
    • Lege ein bewährtes Coupon-Setup als Referenz fest (Typ, Mindestwert, Zeitraum, Label-Schema).
    • Spart Zeit und reduziert Konfigurationsfehler.
Dokumentation

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